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Public Health England: Wirksamkeit bei Impfstoffen von minus 66 % bei über 40-Jährigen

England ist bekannt dafür sehr penibel und ungeschminkt Daten zu veröffentlichen. Mit einem Vorsprung von rund zwei Monaten bei der Massenimpfkampagne können wir sehen, wie sich die Wirksamkeit der Impfungen entwickeln und was bei uns zu erwarten ist.

Von Dr. Peter F. Mayer

Am Donnerstag wurde der neue Public Health England (PHE) Vaccine Surveillance Report veröffentlicht. The Daily Sceptic hat daraus die unbereinigte Wirksamkeit von Impfstoffen anhand von realen Daten ermittelt.

Wie bei RKI und AGES üblich beziehen sich die Daten von PHE nur auf einen Zeitraum von vier Wochen. PHE empfiehlt nicht, diese Daten zur Schätzung der Wirksamkeit von Impfstoffen zu verwenden, da sie nicht um Risikofaktoren bereinigt sind (und die Daten, die man zur Bereinigung bräuchte, werden natürlich nicht zur Verfügung gestellt). Auch wenn sie von PHE nicht empfohlen wird, ist sie dennoch eine gültige Methode zur Berechnung der Impfstoffwirksamkeit, die lediglich eine Zahl ist, die die relative Risikoreduzierung in der geimpften Gruppe angibt, solange man sich ihrer Grenzen bewusst ist. Alle Schätzungen der Wirksamkeit von Impfstoffen haben ihre Grenzen, und obwohl die Bereinigung um Störfaktoren grundsätzlich wichtig ist, ist sie nur dann hilfreich, wenn sie gut durchgeführt wird, und das ist bei vielen Studien nicht der Fall. Unbereinigte Schätzungen aus Rohdaten sind ein notwendiger Ausgangspunkt.

Der vielleicht wichtigste Störfaktor für die hier gegebenen Schätzungen der Wirksamkeit von Impfstoffen gegen Infektionen ist die Frage, ob die Menschen zuvor infiziert waren, wobei allgemein angenommen wird, dass ein höherer Anteil der Ungeimpften zuvor infiziert war, da dies ein möglicher Faktor für die Entscheidung der Menschen ist, sich nicht impfen zu lassen. Dies könnte die Schätzungen zur Wirksamkeit des Impfstoffs künstlich herabsetzen, aber da bisher niemand Daten vorgelegt hat, die zeigen, wie sich die Antikörper gegen die Infektion auf Geimpfte und Ungeimpfte aufteilen, ist es schwer zu sagen, inwieweit dies der Fall ist.

Ungeimpft bedeutet hier tatsächlich ungeimpft, nicht teilweise geimpft oder nachgeimpft. Krankenhausaufenthalt bedeutet „Fälle, die in der Notaufnahme vorgestellt werden (innerhalb von 28 Tagen nach einer positiven Probe) und zu einer stationären Aufnahme über Nacht führen“.

Da sich der Delta-Ausbruch in England in die Länge zieht, sind die Infektionsraten bei den Geimpften weiterhin höher als bei den Ungeimpften, was die (unbereinigte) Wirksamkeit des Impfstoffs weiter verringert.

In der Altersgruppe der 60-Jährigen sind die Infektionsraten bei den Geimpften um 63 % höher als bei den Ungeimpften, gegenüber 53 % in der letzten Woche, was eine (unbereinigte) Impfstoffwirksamkeit von minus 63 % ergibt.

Dies wurde in dieser Woche jedoch von der Altersgruppe der 40-Jährigen übertroffen, in der die Geimpften nun eine um 66 % höhere Infektionsrate aufweisen als die Ungeimpften, gegenüber 46 % im Bericht der letzten Woche und 27 % im Bericht für den Monat bis zum 5. September. Auch in der Altersgruppe der über 30-Jährigen ist die Wirksamkeit der Impfung rückläufig und liegt nur noch bei 8 %, während sie interessanterweise in der Altersgruppe der unter 18-Jährigen sogar noch zugenommen hat. Aus diesen Daten geht hervor, dass der Impfschutz gegen schwere Krankheiten und Todesfälle anhält.

Angesichts der Tatsache, dass die Infektionsraten bei den Geimpften viel höher sind als bei den Ungeimpften, gibt es keine Rechtfertigung mehr für Impfpässe, Impfvorschriften und jede andere Politik, die auf der Annahme beruht, dass Impfstoffe andere Menschen schützen. Wann werden Regierungen und Behörden endlich die Realität wahrnehmen, dass Impfstoffe einen schlechten Schutz vor Ansteckung, einen schlechten Schutz vor Übertragung und somit einen schlechten Schutz für andere bieten,.

Ebenso zwanghaft wie an der Impfung festgehalten wird, wird der langanhaltende und breite Immunität durch natürliche Infektion von Behörden und Ärztekammern geleugnet.

In einem Artikel in Brownstone Institute weist Harvard Professor und Public Health Experte Martin Kulldorff darauf hin, dass natürlich Immunität ein seit 2500 Jahre bekanntes Phänomen ist:

Wir kennen die natürliche Immunität mindestens seit der Athener Pest im Jahr 430 v. Chr. Hier ist Thukydides:

  • „Doch bei denen, die sich von der Krankheit erholt hatten, fanden die Kranken und Sterbenden das meiste Mitgefühl. Diese wussten aus Erfahrung, was es war, und hatten keine Angst um sich selbst; denn ein und derselbe Mensch wurde nie zweimal befallen – zumindest nicht tödlich.“

Was lassen sich die Politiker, Gesundheitsbehörden und Ärztekammern als nächstes einfallen? Reisebeschränkungen weil die Erde eine Scheibe ist? Es sind einfach zu viele Flacherdler unterwegs.

Bild: Impfstoff gegen Covid 19
Autor: Tim Reckmann
Quelle: flickr.com
Lizenz: CC BY 2.0
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