StartAktuellesAcht Mäuse – Zulassungsstudie zu Omikron-Booster erreicht Mainstream

Acht Mäuse – Zulassungsstudie zu Omikron-Booster erreicht Mainstream

Die Zulassung des ungetesteten Omikron-Booster ist ein pharmazeutischer Skandal mit historischem Ausmaß. Die Empörung ist marginal. Die Studie mit acht Mäusen erreicht nun aber doch langsam den Mainstream. Trotzdem ist klar: Die Pharmaindustrie hat ihre mRNA-Plattform und damit auf voller Länge gewonnen.

Von  Thomas Oysmüller

TKP hat über den „neuen Weltrekord“, den der bivalente Omikron-Booster aufgestellt hat, ausführlich berichtet. In Großbritannien, USA und der EU ist die neue mRNA-Behandlung zugelassen. Doch dass dahinter keine Studie am Menschen steht, sondern der neue Stoff nur an acht Mäusen (!) getestet wurde, erreicht nun auch den Mainstream.

Acht Mäuse erreichen Mainstream

Am Montag veröffentlichte die „Financial Times“ einen ausführlichen Artikel. Der Titel ist eindeutig und bezieht sich, wenn auch unausgesprochen, auf die Acht-Mäuse-Studie: „Kritik an den USA wegen Einführung von Covid-Impfstoffen ohne Versuche am Menschen“.

Der Untertitel erläutert die Kritik etwas näher und wirkt wie eine Binsenweisheit: „Einige Gesundheitsexperten sagen, die Impfkampagne könnte das Vertrauen der Öffentlichkeit untergraben“. Die neue Kampagne „könnte“ dem Vertrauen in den Pharmakomplex schaden. Die letzten zwei Jahre haben damit wohl nichts zu tun.

Diese Woche werden die neuen Genbehandlungen in den USA ausgerollt. „Ein Meilenstein“, wie US-Beamte behaupten. Es ist der zweite mRNA-Stoff am Markt. Für die Beamten der erste Schritt dazu, dass man nun bald nur noch eine „jährliche Auffrischungsimpfung“ benötige. Doch die „Financial Times“ schreibt auch:

 „Mehrere Gesundheitsexperten wiesen jedoch darauf hin, dass die Auffrischungsimpfungen nur begrenzte Daten aus einer kleinen Anzahl von Tests an Mäusen erbracht haben. Sie sagten, es gebe keine Beweise dafür, dass sie einen besseren Schutz gegen Infektionen oder schwere Krankheiten bieten als die bisherigen Impfungen.“

Man spricht es nicht explizit aus, dass der Stoff nur an acht Mäusen untersucht wurde, dennoch ist es ein Durchbruch in die Realität. Die FT zitiert Eric Topol ein führender Covid-Prediger, auch Karl Lauterbach bezieht sich gern auf ihn. Er sagt:

„Es gibt bereits Gruppen, die es den Mäuseimpfstoff nennen. Wir haben bereits ein Vertrauensproblem in diesem Land und müssen es nicht noch verschlimmern“.

Auch der Mainstream macht sich nicht mehr zu viel Hoffnungen. Es gebe eine „Boostermüdigkeit“ unter den Menschen, man rechnet nicht mit viel Nachfrage für den neuen Omikron-Booster. Dass man nun die Menschen auffordert, sich als Versuchsschafe hinzugeben, nachdem der Stoff durch eine Mäuse-Untersuchung gegangen sei, sei „sehr viel“.

mRNA-Durchbruch

Auf der anderen Seite steht ein neuer Markt, der aus dem Nichts innerhalb von zwei Jahren erschaffen wurde: Der Markt der mRNA-Behandlung. Dieser lässt ungeprüfte Impfstoffe zu, wie viele sich dann aktuell impfen gehen ist gegenwärtig nebensächlich. Unzählige mRNA-Stoffe sind in der Pipeline. Die Pharmaindustrie hat während Covid auf voller Länge gewonnen.

In den USA sind schon die meisten nach zwei Impfungen aus dem „Abo“ ausgestiegen. Nur etwa ein Drittel der Amerikaner hat eine dritte Impfung. In EU-Ländern sind es häufig bis zu zwei Drittel. In Österreich haben den Booster weniger als 60 Prozent genommen, den vierten Stich aber nur 6 Prozent, obwohl man bereits monatelange dafür geworben hat.

Auch die „Welt“ veröffentlichte am Dienstag ein Interview mit Peter Doshi, Pharmazieprofessor und leitender Redakteur des BMJ. Dort ist der Titel noch deutlicher: „US-Gesundheitsbehörde ließ sich von acht Labormäusen überzeugen“.

Bild: Fassungslose Maus
Autor: sibya
Quelle: pixabay.com
Lizenz: public domain
Textquelle

RELATED ARTICLES
- Advertisment -
Google search engine

Most Popular

Recent Comments