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Die Grünen haben Nordstream den Garaus gemacht

Die Grünen möchten der deutschen Bevölkerung jetzt endgültig vorführen, dass es sich mit (CO2-besteuerter) Luft und Liebe gut und sicher überleben lässt.

Ein Kommentar von Wilfried Kahrs

Da die Grünen allerdings mit „Liebe“ (zumindest zu und für Deutschland) nichts am Hut haben, substituieren sie letztere durch eine knallharte grüne Ideologie, die zuweilen Züge eines Öko-Faschismus annimmt. Als außenstehender „alter Hase“ würde man jetzt unverblümt die Vokabel „lebensfremd“ in den Ring werfen. Aber selbst derlei Einwurf vermag die Grünen in ihrem aktuellen „Regierungswahn“ nicht auf den Boden physikalischer Realitäten zurückholen.

Jetzt fragt man sich, ob wir beim letzten Parteitag der Grünen einer wahrhaftigen Offenbarung beiwohnen durften. Der nachfolgende Streifen beweist kurz und knapp, dass es die Grünen waren, die den Nordstream Pipelines den Garaus machten. Ob dieses „Geständnis“ auch für die physische Vernichtung der Rohre gilt, ist nicht weiter überliefert. In Regierungsverantwortung hätten sie die militärischen Mittel dazu anhand. Die Tatsache, dass die Erkenntnisse zu den Anschlagsermittlungen auf Nord Stream 1+2 Geheimsache bleiben sollen, sprächen tatsächlich für eine solche These. Wäre es Putin gewesen, würden sich alle Regierungsstellen und Medien garantiert darin überschlagen dies herauszuposaunen.

Zumindest politisch möchten sie sich diesen Umstand ganz offensichtlich auf ihre Fahnen heften. Ob sie dies nach einem Katastrophen-Winter 2022/23 immer noch so vehement für sich die reklamierten bleibt abzuwarten. Hier zunächst das Corpus Delicti vom Parteitag der Grünen, welches an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt.

Zerstörung Deutschlands als Programm?

Naja, mangelnde Vaterlandsliebe muss ja nicht zwingend zur Zerstörung Deutschlands führen. Insgesamt ist es leider eine ziemlich miese Voraussetzung für diesen Staat Dienst zu tun. Vergleichbare Äußerungen, wie: „Nie wieder Deutschland“ und ähnliche Aussagen gibt es zuhauf aus der grünen Ecke. Der Verdacht, dass dann andere Interessen dabei überwiegen könnten, ist nicht von der Hand zu weisen. Der folgende Satz geht übrigens auf Robert Habeck zurück, der gerade den Wirtschaftsminister Deutschlands mimt:

„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wußte mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Das schafft nicht unbedingt Vertrauen.

Die Regierung, hier mit Beteiligung der Grünen, will es bis heute nicht wahrhaben, dass die fehlenden Energielieferungen aus Russland nicht nur Deutschland, sondern der EU alsbald ökonomisch das Genick brechen könnten. Diese Erkenntnis wiederum würde Realitätssinn voraussetzen. Jetzt sind wir regierungsamtlich dazu gezwungen die Realitäten und damit den Schadenseintritt abzuwarten. Ein abweichendes Handeln ist aus ideologischer Sicht nicht mehr möglich. Die transatlantische Treue bei der Niederwerfung Russlands lässt nichts anderes zu. Selbst wenn die ökonomische Vernichtung Russland nicht gelingt, stattdessen nur die eigene, soll es angeblich diesen riskanten Versuch wert sein. Ob dies dann der Verwirklichung des „Heiligen Grünen Reiches Ökologischer Nation“ gleichkäme?

Die Grünen als Liebling der polnischen Rechten

Ausweislich des oben gezeigten Videos haben sich die Grünen zumindest in Polen damit überaus beliebt gemacht. Vermutlich nur, weil die ökonomische Vernichtung Deutschlands jetzt in greifbare Nähe rückt. Für gewöhnlich hätte man den Grünen keine Gemeinsamkeiten mit der polnischen PIS-Partei nachgesagt. Aber auch hier gilt „Einigkeit macht stark“ und an dieser Stelle scheinen gemeinsame Ziele gefunden worden zu sein. Vielleicht sollte man als Randnotiz hinzufügen, dass die Grünen im Ausland exakt zu den Themen besonders viel Applaus ernten, wo das grüne Regierungshandeln zu Berlin den originären Interessen Deutschlands am meisten zuwider läuft.

Sicher, es obliegt nicht den „dummen Schlafschafen“ dies zu beurteilen. Es ist Sache der politischen Führer und diese zu kritisieren ist angesichts der Krise nicht so günstig, da man schnell ins Lager der „Rechten“ aufrücken muss. Zum Abschluss vielleicht noch ein „rechter Hinweis“ zum Verhalten unserer Regierungsparteien in Brüssel. Dort hat es eine Abstimmung gegeben, die sich mit dem generellen Ende von Nord Stream befasste.

Vielleicht meinten die Grünen exakt das, als sie resümierten, den Gasröhren den Garaus gemacht zu haben. Eigentlich hätte die Abstimmung anonym verlaufen sollen. Versehentlich wurde sie jedoch als namentliche Abstimmung durchgeführt und veröffentlicht, sodass für jedermann ersichtlich wurde, wie es wirklich um deren Verbundenheit mit Deutschland bestellt ist. Puh, dass hat jetzt allerdings die AfD herausgelassen, was diese Information natürlich total entwertet.

Bild: Wenn ein Bild mehr sagt, als Worte
Autor: © Raimond Spekking
Quelle: wikimedia.org
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Textquelle

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