StartDie gute NachrichtGabriele Krone-Schmalz als Außenministerin und Sahra Wagenknecht als Bundeskanzlerin?

Gabriele Krone-Schmalz als Außenministerin und Sahra Wagenknecht als Bundeskanzlerin?

Sind das bedrohliche oder zukunftsweisende Perspektiven? Mal abgesehen davon, daß die politische Realität und der Verdummungsstatus der Bevölkerung dies nicht hergibt.

Ein Kommentar von Wilfried Kahrs

Jedenfalls wäre es eine zukunftsträchtige und erstrebenswerte Vorstellung anstelle der herrschenden politischen Scientology-Sekte der verbretterten Fundamentalisten. Diese Kaste befindet sich auch nicht wirklich „jenseits von Gut und Böse“, wie man zu sagen pflegt, sondern vielmehr dem Bösen zugeordnet.

Eine Lobrede auf Gabriele Krone-Schmalz

Frau Krone-Schmalz, eine exzellente Rußlandkennerin, promovierte Politikwissenschaftlerin und Historikerin. Dazu langjährige ARD-Korrespondentin in Moskau und wird in der letzten Zeit aufgrund ihrer kritischen Haltung zur Bundesregierung in unfairer Weise angegangen. Dabei sollten wir froh sein, auf kompetente Experten zurückgreifen zu können, wenn die eigentlich zuständige Bundesregierung und die Heerscharen von gutbezahlten „Journalisten“ der Medien in der Beurteilung der Situation völlig versagen. Unter all den anpasserischen Schleimern in der Branche ist diese Frau ein Lichtblick. Für Frau Krone-Schmalz ist es sehr wichtig festzustellen, dass man generell – egal um welche Thematik es sich handelt – immer versucht, Dinge oder Abläufe zu verstehen.

Verstehen heißt nicht, daß man alles akzeptiert.

Man bringt zunächst Verständnis auf, was die Grundlage jeglichen aufgeklärten Humanismus darstellt. Diese Differenzierung ist relevant, damit man Ursachen und Zusammenhänge erkennen und die richtigen Entscheidungen treffen kann. Sie greift das Gut-Böse und Freund-Feind-Denken an, welches keine anderen Argumente mehr zuläßt als die eigenen Vorurteile, Dogmen und Ideologien. Eine wirkliche Demokratie braucht eine echte Streitkultur, die Gegensätze aushalten muß. Die moralinsauren Rechthaber und selbstverliehenen Ordensträger des Guten stempeln automatisch Andersdenkende als Störfaktor oder gar als Feinde ab. Feindbild-Konstruktion gehört zum moralischen Prinzip. Diese destruktiven Geister und Gesellschaftsspalter nehmen mit ihrer bewußten Polarisierung nicht nur eine Radikalisierung der Gesellschaft in Kauf – sie provozieren sie sogar absichtlich.

Dieser Beitrag von RT – nicht „von“ sondern „über“ Krone-Schmalz zu Russland und der Ukraine: „Wie es zu dem Krieg kam und wie er beendet werden könnte.“ ist ausgesprochen lesenswert. Ich konnte es mir nicht verkneifen, dazu meinen persönlichen Kommentar abzugeben.

Ursächliche Tatsachen des Konflikts

Ich verweise bereits jetzt auf das im Anhang als Link angeführte Video eines Vortrages von ihr vom 17.10.22  mit dem Titel „Rußland und die Ukraine“, das die anzuerkennenden Prinzipien von Krone-Schmalz ausführlich behandelt. Doch jetzt zurück zum RT-Artikel:

„Wie geht es weiter mit Russland? Was führte zu der militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine. Diesen Fragen ging die ehemalige ARD-Russland-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz in einem Vortrag auf einer Veranstaltung der Volkshochschule Reutlingen nach. Ihre Ansichten überraschen, zeichnen sie doch ein völlig anderes Bild des Konflikts als jenes, das westliche Politiker und Medien propagieren.“

Die Tatsachen und Gründe hinsichtlich der Konfrontation der USA und des Westens gegenüber Rußland werden entweder ausgeblendet oder bestritten.

Goebbels-Propaganda neu aufgelegt

Für mich ist es der gravierendste Skandal unserer Zeit, dass in Bezug auf das Verhältnis zu Rußland die Realitäten ausgeblendet und auf Biegen und Brechen gelogen wird. Die tatsächlichen Verursacher und Aggressoren wollen uns mit ihrer Staaten übergreifenden und übermächtigen Propaganda weismachen, dass der Täter das Opfer ist. Angesichts dieser allgegenwärtigen Demagogie erscheint selbst Joseph Goebbels als kleines Licht. Wirklich gefährlich in unserem Lande und Gesellschaft sind nicht die Heuchler nebst ihrer Profitgier – nein, es sind die Dogmatiker, Ideologen und Sektierer, die sich als Gottes Auserwählte fühlen und glauben, mit ihrem Diktat Deutschland oder die Welt retten zu können.

Unser Menschenbild überdenken

Was soll man von Menschen halten, die total vernagelt sind und keinerlei rationalen und vernunftmäßigen Argumenten mehr zugänglich sind? Wenn man diese Vorstellung auf die private Sphäre überträgt, dann würde doch niemand mehr einen Kontakt zu solchen Idioten pflegen und sie isolieren. Wie aber sieht es in der politischen Szene aus? Weshalb tolerieren wir derartige destruktive und selbstzerstörerische Finsterlinge und wählen sie auch noch? Wollen wir uns selbst als Geisteskranke abqualifizieren?

Sind unsere angeblichen Freunde nicht wirklich unsere Metzger, unsere Ausbeuter und Rattenfänger, die uns entmündigen und in die bedingungslose Abhängigkeit führen? Weshalb erteilen wir ihnen nicht endlich die Abfuhr, die sie verdienen, anstatt sie zu hofieren und immer wieder zu wählen? Sowas machen doch eigentlich nur Masochisten!

Zitate

„Zum anderen hätten eine verschärfte Abschreckungspolitik des Westens sowie jeder Versuch, die Ukraine nach dem Jahr 2014 in die NATO aufzunehmen, die im Februar erfolgte Intervention Russlands nur beschleunigt und nicht verhindert. „Ich denke nach wie vor, dass die NATO-Osterweiterung und die Missachtung russischer Sicherheitsinteressen durch den Westen stark dazu beigetragen haben, dass es zu der jetzigen Situation kam.“ Anders als von vielen westlichen Politikern und Medien behauptet, liegen die Ursprünge der derzeit zwischen dem Westen und Russland herrschenden „Eiszeit“ Krone-Schmalz zufolge auch nicht im Jahr 2014, sondern vielmehr mehr im Jahr 1991:

„Nach Auflösung der Sowjetunion wurden russische Interessen nicht ernst genommen oder als illegitim beiseite geschoben. Auch hat der Westen Putin mit seinen zahlreichen Versuchen auflaufen lassen, Russlands Verbindung zum Westen zu stärken.“

„Gleichzeitig habe die NATO ihre Politik mit der NATO-Osterweiterung weiter „durchgezogen“, was nach Ansicht der früheren Korrespondentin angesichts der damit gleichzeitig einhergehenden Einengung Russlands einer der größten geopolitischen Fehler nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen ist. „Mit der NATO-Perspektive für die Ukraine war dann die Schmerzgrenze für Russland überschritten.“ Denn auch die Russische Föderation habe – wie jedes andere Land der Welt auch – ein Recht auf Sicherheit, so die Autorin.“

„Wenn der Krieg in der Ukraine von vornherein tatsächlich Putins Absicht gewesen wäre, führte die Autorin fort, hätte der „Überfall“ bereits vor zehn Jahren stattfinden müssen, als die Ukraine noch nicht so stark aufgerüstet war. „Es macht so einfach keinen Sinn.“ Was also bewegte den russischen Präsidenten dann zu der Entscheidung, für die er und sein Land international geächtet werden? „Genau ein Jahr vor Beginn des Krieges, am 24.02.2021, hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Dekret erlassen, in dem er die Rückeroberung der Krim quasi angeordnet hat“, erklärte Krone-Schmalz. Bereits kurze Zeit später habe er damit begonnen, Streitkräfte zu sammeln, was Russland natürlich nicht verborgen blieb.“

„Eine kluge Sicherheitspolitik müsste die verständlichen Ängste der Balten und Osteuropäer mit den ebenso verständlichen Ängsten der Russen austarieren.“

„Ein solcher Ansatz sei aber in keiner sicherheitspolitischen Agenda zu finden, prangerte Krone-Schmalz an. „Stattdessen stellen sich der Westen und die NATO klar auf eine Seite, nämlich auf die der Ukraine. Hier zeigt sich zum wiederholten Male, wie fatal die NATO-Osterweiterung war. Denn sie hat aufgrund ihrer geopolitischen Folgen nicht nur die Beziehungen zwischen der NATO und Russland belastet, sie hat mit der Aufnahme der osteuropäischen Länder auch deren Konflikte mit Russland ins Bündnis geholt.“ Dies habe letztlich dazu geführt, so die Journalistin weiter, dass die NATO ihre einstige Kompromissbereitschaft gegenüber Russland, auf ein Minimum reduzierte.“

„Und das erreicht man, wie die Geschichte zeigt, nicht durch Aufrüstung, sondern nur durch Diplomatie.“

„Statt auf weitere Waffenlieferungen zu setzten und so ein mögliches Übergreifen des Konflikts auf Europa oder gar die ganze Welt zu beschwören, sollte es in der gegenwärtigen Lage darum gehen, Lösungen zu finden. Und dazu gehöre, einander wirklich zuzuhören. „Die russischen Forderungen beziehen sich ja nicht auf territoriale Eroberungen, sondern auf Sicherheitsgarantien. Und wenn das der Punkt ist, dann dürfte das doch machbar sein. Da ist politische Kreativität gefragt.“ Stattdessen neige der Westen jedoch dazu, einen Teil der Geschichte zu erzählen und die Elemente wegzulassen, die nicht in das Bild vom friedlichen Westen und aggressiven Russland passen.“

„Wer aber die eigenen Handlungen unerwähnt lässt und nur die Reaktionen Russlands benennt, der verwischt Ursache und Wirkung.„

https://pressefreiheit.rtde.tech/inland/152014-krone-schmalz-zu-russland-und/

Bild: Den Menschen in diesem Land dienen und nicht einem Deutschland, das von Oligarchen repräsentiert wird
Autor: Wilfried Kahrs
Quelle: screenshot qpress.de
Lizenz: Mit freundlicher Genehmigung des Autors
Textquelle

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