StartKommentarDas Ende des Bargeldes - Zinswende oder finaler Showdown?

Das Ende des Bargeldes – Zinswende oder finaler Showdown?

Die Bank of England gab heute bekannt, den Leitzins um 0,15 Prozent auf 0,25 Prozent zu erhöhen. Parallel dazu hatte die US-Notenbank Fed gestern abend das Zurückfahren der Anleihekäufe (Tampering) beschlossen, was auf eine zeitnahe (erste) Leitzinserhöhung schließen lässt. Zudem hat sich die Mehrheit der FOMC-Mitglieder im kommenden Jahr für drei Zinsschritte ausgesprochen.

Von Michael Lehner

Die europäische Zentralbank EZB hat ebenfalls heute verlautbart, dass das Notfallprogramm PEPP für Anleihekäufe in der Plandemie wie geplant im März auslaufen wird. Eine Zinsanpassung wurde noch nicht vorgenommen.

Einige mögen dies nun als Hinweis auf eine Zinswende interpretieren und manche sprechen gar von “der Zinswende, die uns aller Leben für die nächsten Jahrzehnte beeinflussen wird”. Eine Zinswende, die sich das System gar nicht mehr “leisten” kann, weil die hochverschuldeten Staaten in Folge einer echten, dauerhaften (also nicht nur ein Zinsschritt) Zinswende am finanziellen Abgrund stehen würden.

Aus meiner Sicht sehen wir hier einen ganz anderen gezielt durchgeführten, konzertierten Schritt der wichtigsten Zentralbanken des Westens. Sie läuten damit das Ende des bisherigen Geldsystems, inklusive Bargeld und Geldschöpfung durch die Privatbanken ein, während gleichzeitig der Startschuss für die – auch medial nun auf uns zukommende Propaganda – digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) ausgerufen wurde – als Teil des “Großen Neustarts”.

Bild:  Kreditkarten
Autor: National Bank Of Ukraine Національний банк України
Quelle: flickr.com
Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0
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