StartCorona & Co.Könnte Impfkampagne schaden: CDC hält Daten über Covid zurück

Könnte Impfkampagne schaden: CDC hält Daten über Covid zurück

Was man eigentlich schon gewusst hat, wird jetzt auch von der CDC (Centers for Disease Control and Prevention) bestätigt. Man hält einen Großteil jener Daten zurück, die zu Covid gesammelt werden. Die Begründung der obersten US-Seuchenbehörde ist deutlich: Die Daten könnten falsch verstanden werden und Zweifel an der Effektivität der Impfung säen. Berichtet wird sogar von der New York Times.

Von Waldo Holz

Die oberste US-Seuchenbehörde, die CDC („Centers for Disease Control and Prevention“) unterschlägt der Öffentlichkeit Daten zu Covid und zur Impfung. Das haben zwar schon viele Kritiker gewusst, doch jetzt ist es fix. Dass dieser Skandal nun gerade von der „New York Times“ berichtet wird, ist umso erstaunlicher.

Kaum Daten veröffentlicht

„Zwei volle Jahre nach Beginn der Pandemie hat die Behörde, die die Reaktion des Landes auf den Gesundheitsnotstand leitet, nur einen winzigen Bruchteil der gesammelten Daten veröffentlicht“, zitiert die „Times“ Personen aus dem CDC-Umfeld, die mit den Daten vertraut sind. Zwar sammelt man seit mehr als einem Jahr alle möglichen Daten über Covid-Hospitalisierungen, die meisten davon werden aber nicht veröffentlicht.

Die CDC sagt gegenüber der „Times“, dass man Angst habe, „dass die Informationen falsch interpretiert werden könnten“. Außerdem seien sie „noch nicht reif“ für die Öffentlichkeit. Alles was öffentlich wird, müsse nämlich „korrekt und verwertbar“ sein. Aber wie könnte man die Daten „falsch interpretieren“, wie die CDC befürchtet? Es sei denkbar, dass die Öffentlichkeit auf die Idee kommt, dass die Impfung nicht wirke.

Es kommt in den Mainstream

Daten zur Effektivität der dritten Impfung gibt es beispielsweise nur für ältere Gruppen. Bis vor 2 Wochen gab es nur Zahlen aus der Gruppe der über 65-jährigen. Dann kam mehr, doch die Zahlen der Gruppe von 18 bis 49 Jahren fehlen weiterhin vollständig. Das führt dazu, dass „externe Experten“ die von den US-Behörden um Rat gefragt werden, auf Zahlen aus Israel zurückgreifen müssten.

„Die Leistung von Impfstoffen und Auffrischungsimpfungen, insbesondere bei jüngeren Erwachsenen, gehört zu den eklatantesten Auslassungen in den Daten, die das C.D.C. veröffentlicht hat“, schreibt die „Times“ in ihrem Artikel am Sonntag.

Alex Berenson, jahrelanger Times-Journalist aber mittlerweile scharfer Corona-Kritiker, schreibt dazu: „Es ist seit letztem Sommer offensichtlich, dass die CDC die rohen Zahlen versteckt.“ Der erstaunlichste Teil an dieser Geschichte ist für Berenson der Umstand, dass die Geschichte in der „New York Times“ veröffentlicht wird.

Der Kenner der polit-medialen Szene der USA hatte selbst im November bereits darüber berichtet, dass die CDC Daten zurückhält. Laut ihm habe die CDC „tatsächlich sehr spezifische Daten“, die auch ausgewertet wären, aber der Öffentlichkeit strikt unterschlagen werden.

Vulnerabel für die Pharmabranche

Er erinnert daran, dass bis Oktober auch die Zahl der geimpften Todesfälle veröffentlicht worden war. Das habe dann aufgehört, so Berenson, „als selbst ihre unsinnige Definition von ‚vollständig geimpft‘ nicht mehr verbergen konnte, was mit den Zahlen geschah.“

„Vollständig geimpft“ ist man in der USA zwei Wochen nach der zweiten Impfung mit Pfizer oder Moderna oder zwei Wochen nach einem Johnson & Johnson Shot. Fünf Monate später braucht es dann einen Booster, um als „vollständig geimpft“ zu gelten. Diese Definition ist ziemlich ähnlich zu jener Österreichs und Deutschlands.

Die entscheidende Frage für Berenson sei also: „Warum ruft die Times die CDC erst jetzt deshalb an?“ Selbst den dümmsten Journalisten würde langsam ein Licht aufgehen, vermutet er.

Der unabhängige US-Journalist Jordan Schachtel kommentiert mit Sarkasmus auf Twitter: „Die CDC hat beschlossen, keine Daten zu veröffentlichen, die für den Profit ihrer Big-Pharma-Partner vulnerabel sein könnten.“

Bild: Genesen und geimpft
Autor: unbekannt
Quelle: maxpixel.com
Lizenz: public domain
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