StartUSADie europäische Mitverantwortung am Ukrainekonflikt

Die europäische Mitverantwortung am Ukrainekonflikt

Thomas Fasbender im Gespräch mit dem Historiker und Oberstleutnant a.D. Jochen Scholz zur geschichtlichen Einordnung des Ukrainekonflikts.

Von Jürgen Apitzsch

Für den Ex-Offizier ist der Grund der derzeitigen Auseinandersetzung der Umstand, dass es den Gegnern im Kalten Krieg nicht gelang, nach 1990 in einer neuen, gemeinsamen Ordnung zu verschmelzen. Dass das wiedervereinigte Deutschland in der NATO verblieb, legte den Grundstein für die dann erfolgende NATO-Osterweiterung bis hin an die unmittelbare Grenze Russlands im Falle des Baltikums und faktisch auch der Ukraine.

In den USA gab es bereits vor dem Jahr 2000 Insider, die vor einem Konflikt mit Russland warnten. Ihre Warnungen blieben jedoch unbeachtet. Vielmehr träumten Ewiggestrige von einer erneute Ära Jelzin und den damit verbundenen Bereicherungsoptionen. Sie wurden bitte enttäuscht.

Hier geht es zum Videogespräch

Weiter geht es mit einer Rede von Jochen Scholz anlässlich einer Kundgebung der Friedenskoordination Berlin am 18.2.2022, in der er darauf hinweist, dass es nicht Russland war, das nach der Auflösung des Warschauer Paktes die bestehende Friedensordnung zerstört hat.

Bild: Panorama einer Landschaft mit einem leuchtend gelben Rapsfeld in voller Blüte vor blauem Himmel, einem erloschenen Vulkan und Wolken in der Eifel, einem Mittelgebirge am Rhein in Deutschland zwischen Koblenz, Köln und Aachen
Autor: Liskara Lichtschachtdesign
Quelle: wikimedia.org
Lizenz: CC BY-SA 4.0

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