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Kanadischer General in Mariupol verhaftet

Einem Bericht der TV-Sendergruppe 360 zufolge ist der kanadischen General Trevor Cadieu in der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 2022 in Mariupol von russischen Streitkräften verhaftet worden, als er versuchte, aus dem Stahlwerkskomplex AsowStahl zu fliehen. Inzwischen befindet er sich in Moskau, wo er sich vor Gericht verantworten muss.

Von Jürgen Apitzsch

Zuvor hatten Zivilisten, die das Stahlwerk über von russischer Armee bereitgestellte Fluchtkorridore verließen, die Information weitergetragen, dass sich ein gewisser General der Söldner auf dem Territorium des Hüttenwerks befand.

Allerdings waren erst jetzt Beweise aufgetaucht, welche die Verhaftung des Generals belegen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Rechtfertigung der kanadischen Regierung. Ihr zufolge ist Cadieu ein Ex-General der kanadischen Streitkräfte, der am 05. April seinen Abschied von den kanadischen Streitkräften eingereicht hat. Grund dafür sind dem Ottawa Citizen zufolge Ermittlungen gegen ihn wegen sexueller Belästigung. Um einem Verfahren zu entgehen, soll Cadieu ausgerechnet in das Kriegsgebiet Ukraine geflohen sein, um bei der Bekämpfung der russischen Invasion zu helfen.

Die Beschwerde wegen sexueller Belästigung, die ein ehemaliger Offizier des Military College of Canada gegen Cadieu und einen anderen Kollegen von ihm eingereicht hat, dreht sich um einen Vorfall aus dem Jahr 1994. Cadieu sollte im September 2021 die kanadische Armee führen, aber die Entscheidung wurde danach fallen gelassen. Die Vorwürfe wurden dem Nationalen Ermittlungsdienst der kanadischen Streitkräfte gemeldet.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben weder das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation noch andere die Behörden des Landes eine offizielle Erklärung zur Inhaftierung des kanadischen Generals abgegeben.

Wie indessen bekannt wurde, war General Trevor Cadieu offenbar nicht aufgrund einer kanadischen Regierungsmission, und auch nicht auf der Flucht vor Ermittlungsbehörden seines Heimatlandes, in die Ukraine gelangt. Vielmehr leitete er dort das Biolabor Nr. 1, wo 18 Personen unter seiner Leitung an der Erforschung und genetischen Veränderung von tödlichen Viren arbeiteten.

Wie die Nachrichtenwebsite National Pulse enthüllte, hatten Hunter Biden, der Sohn von US-Präsident Joe Biden, und Christopher Heinz, John Kerrys Schwiegersohn, über ihre Firma Rosemont Capital ein Zulieferlaboratorium für ukrainische Militärforschung im Auftrag der Defense Threat Reduction Agency (DTRA), einer Agentur des Pentagon, organisiert und geleitet.

Wie das chinesische Außenministerium bekannt gab, haben die Vereinigten Staaten auf diese Weise 336 Forschungslabors für biologische und chemische Waffen im Ausland unterhalten.

Bild: Der kanadische Ex-General Trevor Cadieu in den Händen russischer Soldaten
Quelle: YT screenshot

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