StartUSAmRNA-Präparate für Kinder unter fünf Jahren vor Zulassung – Katastrophale Daten

mRNA-Präparate für Kinder unter fünf Jahren vor Zulassung – Katastrophale Daten

In den USA steht man vor der Entscheidung, ob man den mRNA-Impfstoff auch für unter Fünfjährige zulässt. Die Daten sind katastrophal, trotzdem reden Pfizer und die Medien von einer „Wirksamkeit von 80 Prozent“. Das ist jedoch eine Fälschung. 

Von Thomas Oysmüller

Zu 80 Prozent soll die Covid-Impfung für Kinder unter fünf Jahren wirksam sein, wird aktuell behauptet. Pfizer will die Zulassung endlich bekommen. Doch dieser Prozentsatz ist mehr oder weniger nichts anderes als eine Fälschung. Denn die US-amerikanische FDA, die Food and Drug Administration, rechnet nur jene Fälle nach der dritten mRNA-Dosis.

Pfizer von Medien gedeckt

In der Studie, die aktuell bei der FDA aufliegt und mit der die Zulassung für den Impfstoff für Kleinkinder erwirkt werden soll, ist es zu 375 Covid-Infektionen gekommen. Doch 365 Infektion traten vor der dritten Dosis auf. Mit dieser Verdrehung bringt man es hin, dem mRNA-Impfstoff, dessen Nebenwirkungen auch immer häufiger im Mainstream thematisiert werden, eine 80-prozentige Wirksamkeit anzudichten. Die Angabe der Wirksamkeit basiert auf drei Prozent aller Infektionen, die in der Zulassungsstudie aufgetreten sind.

Die Nachrichtenagentur „AP“ schreibt am Montag etwa: „Der Impfstoff von Pfizer, der in Form einer Dreierserie verabreicht wird, scheint zu 80 Prozent wirksam zu sein, um symptomatische Covid-19 zu verhindern, obwohl diese Berechnung auf nur 10 diagnostizierten Fällen unter den Studienteilnehmern basierte.“ Das stimmt nicht. Es gab 375 Infektionen.

Ein Blick in die Zulassungsstudie deckt die Fälschung auf:

Einen tieferen Blick in die Zulassungsstudie machte die Biostatistikerin Christine Cotton. Sie macht darauf aufmerksam, dass in der Placebo-Gruppe ein schwerer Verlauf aufgetreten war, in der Impfstoffgruppe jedoch sieben. „Negative Wirksamkeit bei schweren Verläufen“, so ihr kurzes Statement auf Twitter.

Rechnet man nun mit allen 375 Infektionen und nicht nur die verbliebenen drei Prozent, dann lag die Wirksamkeit des Impfstoffes bei rund 20 Prozent. „Weit, weit unter dem Wert, den die FDA im Jahr 2020 für genehmigungsfähig gehalten hat“, diagnostiziert Alex Berenson, Reporter bei der New York Times. Ein genauer Blick auf die Daten, sowie der Blick auf die schweren Verläufe, lässt auch nicht ausschließen, dass der Impfstoff das Infektionsrisiko erhöht. Da spricht man noch gar nicht von den Impfreaktionen, etwa die 40 Grad Fieber mit denen manche Kinder nach der Impfung zu kämpfen hatten.

Kompromissloses Kinder impfen

Jegliche Rationalität und wissenschaftliche Erkenntnisse (etwa die marginale Gefahr von Omikron) missachtend, treibt man die Impfungen kompromisslos weiter. Im Pfizer-Labor Israel hat man am Dienstag verkündet, dass nun mit dem Booster für Kinder ab fünf Jahren gestartet werden kann. Auch Kinder, die vor mehr als drei Monaten von einer Infektion genesen sind, können sich einen Booster holen.

Währenddessen steht man in den USA kurz vor der Zulassung der Impfung für Kleinkinder. Die katastrophalen Zahlen werden verschleiert, die Presse stützt die Verdrehung. Dabei sprechen wir noch gar nicht von den Nebenwirkungen.

Am Dienstag wird die FDA ein „unabhängiges Gremium von Impfstoffexperten“, wie die AP es nennt, bitten, die Daten sowohl von Moderna aus auch von Pfizer vor der Abstimmung zu diskutieren. Die FDA ist nicht verpflichtet, den Empfehlungen der Gruppe zu folgen. Sollte die FDA positiv über die Zulassung entscheiden, darf man davon ausgehen, dass die EU nachziehen wird. Der „ORF“ weiß es offenbar schon: Dort schrieb man Anfang Juni, dass die USA mit einer Impfung von unter Fünfjährigen ab 21. Juni rechne.

Bild: Weinende Kinder hinter der Maske
Autor: Mvezo Karamchand Hay
Quelle: pixabay.com
Lizenz: public domain
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