StartMedienAn Odessa zeigt sich die perfide Lügentaktik Kiews

An Odessa zeigt sich die perfide Lügentaktik Kiews

Wieder einmal ist die Berichterstattung unserer Medien zum Getreideabkommen unvollständig. Verschwiegen wird, dass sich darin Kiew verpflichtet, die Minen zu räumen, die Kiew selbst gelegt hat und die den Getreideexport verhinderten. Die Minen verhinderten aber auch das Auslaufen ukrainischer Kriegsschiffe. Dass die jetzt auslaufen, hat Russland mit dem Raketenangriff gestoppt.

Von Peter Haisenko

Ex-Kanzlerin Merkel hat es vor wenigen Wochen gestanden: Das Minsk-Abkommen sollte nicht Frieden schaffen, sondern diente der ungestörten Aufrüstung der Kiewer Armee während der letzten sieben Jahre.

Zwei Wochen später hat der Ex-Präsident der Ukraine Poroschenko Merkels Darstellung bestätigt, aus seinem Londoner Exil, wohin er geflüchtet ist und sich in Sicherheit gebracht hat. Allein das zeigt die verlogene Politik Kiews mit der Hilfe des Westens. Kiew wollte jetzt auch das Getreideabkommen benutzen, um sich militärische Vorteile zu schaffen. Die Seeminen müssen geräumt werden, um den Getreidetransporten den Weg frei zu machen. Das aber ermöglicht auch den Kriegsschiffen Kiews die Ausfahrt aus dem Hafen von Odessa, was aber mit diesem Abkommen nicht vorgesehen ist.

Im Hafen von Odessa wurden nur militärische Objekte getroffen

Im Hafen von Odessa lagern schon Antischiffsraketen, die von der NATO dorthin geliefert worden sind. Die sind eine Bedrohung für die russische Schwarzmeerflotte. So ist es nur logisch, dass Russland jetzt mit einem Raketenangriff dieses Depot zerstört hat und ein Kriegsschiff, das auslaufbereit im Hafen liegt. Wie Kiew jetzt zugeben musste, wurde die Hafenstruktur nicht beschädigt, die zum Getreideexport benötigt wird. Es wurden auch keine Getreidesilos beschädigt.

Natürlich wurde Russland sofort beschuldigt, das Getreideabkommen gebrochen zu haben. Dass dem nicht so ist, hat Kiew dann zugegeben, aber das verschweigen unsere Medien. Russland hat im Hafen von Odessa nur zwei kriegswichtige Anlagen eliminiert.

Die Bilder, die uns im ÖRR aus Odessa erreichen, zeigen eine Stadt, ohne jegliche Zerstörungen und mit normalem Leben, wenn man davon absieht, dass es nächtliche Ausgangssperren gibt und jede Menge Sandsäcke vor manchen Gebäuden. Welchen praktischen Sinn diese Ausgangssperren haben sollen, erschließt sich mir nicht. Es sei denn, sie dienen dazu, der eigenen Bevölkerung die andauernde Gefahr einzubläuen, die vom bösen Russland ausgeht. So, wie immer Luftalarm auch in Kiew gegeben wird, wenn ausländische Politiker in der Gegend sind, obwohl es dafür keinen realen Grund gibt. Überhaupt sind etwa achtzig Prozent der Ukraine nicht vom Kriegsgeschehen betroffen und dennoch flüchten Millionen aus dem Land. Warum das so ist, hat jetzt sogar die „Bild“ bemerkt.

Nicht Städte, sondern militärische Objekte werden getroffen

In unseren Medien wird immer berichtet, diese oder jene Stadt wäre bombardiert worden. Das ist eine krasse Vereinfachung oder auch eine glatte Lüge. Tatsächlich handelt es sich immer um Militärobjekte in der Umgebung dieser Städte und wenn doch etwas in der Stadt niedergeht, dann handelt es sich meistens um ein Geschoss, das von der ukrainischen Abwehr getroffen und aus der Bahn gebracht worden ist. Das trifft besonders auf die Gegend um Lemberg zu, wo die Nato seit Jahren ihre Ausbildungszentren betreibt und die gelieferten Waffen in Depots liegen. Auch rund um Odessa sieht es ähnlich aus. Schießt die russische Armee tatsächlich in Städte, dann auf Objekte, die entweder Kommandozentren sind oder die die ukrainische Armee mit Soldaten besetzt hat. Praktischerweise befinden sich Kommandozentren gern direkt neben sozialen Einrichtungen und dann kann behauptet werden, Russland hätte die beschossen.

Kiew hat die Minen gelegt

Um das nochmals zu verdeutlichen: Das Getreideabkommen sagt, dass die Häfen und Seewege entmint werden müssen. Kiew hat das zugesagt. Es steht nicht drin, dass Russland Minen räumen muss. Damit ist die Aussage Kiews als Lüge bewiesen, Russland hätte diese Häfen vermint. Kiew wollte wiederum dieses Abkommen missbrauchen, die von der NATO gelieferten Antischiffsraketen „Harpoon“ in Stellung zu bringen, so, wie Kiew jedes Abkommen missbraucht, das eine Feuerpause vorsieht. Eben wie das Minsk-Abkommen. Dazu wird im Westen immer behauptet, Russland könnte Feuerpausen benutzen, um seine Truppen neu zu formieren. Deswegen müsste Kiew das ablehnen. Wie üblich, verdreht der Westen die Wahrheit ins Gegenteil.

Mit dem russischen Angriff auf militärische Objekte am Hafen von Odessa schreit Kiew im Gleichklang mit dem Westen, das würde beweisen, dass Abkommen mit Russland nichts wert seien, weil sich Moskau sowieso nicht daran hält. Wieder ist das Gegenteil die Wahrheit, wie man schon am Minsk-Abkommen sehen konnte. Russland und vorher schon die Sowjetunion haben sich immer an alle Abkommen gehalten, wie schon die zuverlässigen Gaslieferungen seit fünfzig Jahren bis heute beweisen. So hat Moskau jetzt auch die EU-Präsidentin von der Leyen vorgeführt, die gesagt hatte, Russland würde die Gaslieferungen durch Nord-Stream 1 nicht wieder aufnehmen.

Kiew will Deutschland frieren lassen

Das Gas fließt wieder vertragsgemäß. Allerdings nur reduziert, denn die Turbine aus Kanada konnte noch nicht installiert werden. Das wiederum ist nicht Russlands Schuld, sondern vielmehr das Gezerre unserer Politiker. Diese Fachleute haben es nicht geschafft, oder wollten es nicht schaffen, die zur Inbetriebnahme notwendigen Zertifikate zu liefern. Die Nachweise, dass die Turbine ordentlich gewartet worden ist und der Betrieb derselben einwandfrei verlaufen kann. Dennoch wird hierzulande geschrieen, das böse Russland liefert nur reduziert und Putin benutzt das Gas als Waffe. So, wie Russland vorgeworfen wird, Getreide als Waffe zu benutzen, obwohl es Kiew ist, das die Häfen vermint hatte.

Es ist also Kiew, das Getreide als Waffe einsetzt und versucht, Russland den Schwarzen Peter dafür zuzuschieben. Ebenso wie es Kiew war, das Kanada gedrängt hat, die Turbine nicht zu liefern und so ist es auch hier Kiew, das das russische Gas als Waffe einsetzen will. Und zwar gegen Deutschland, um uns zu erpressen, noch mehr Waffen zu liefern, die sowieso niemals bezahlt werden. Genauso war es immer Kiew, das am lautesten gegen Nord-Stream 2 gewettert hat. Das Kiew, das fröhlich russisches Gas importiert, das auch noch mit unserem Geld bezahlt und Deutschland auffordert, auf russisches Gas zu verzichten. Es ist also keinesfalls Russland, das uns einen kalten Winter bescheren will, unsere Industrie stilllegen will, sondern Kiew und unsere eigenen Politiker, die sich in ihrem Russlandhass verloren haben.

Russland zerstört keine Städte oder Infrastruktur absichtlich

Odessa, die Stadt als solche, ist unbeschädigt. Wenn es am Stadtrand von Odessa oder am Rand anderer ukrainischer Städte Schäden gibt, ist es das, was die USA als unvermeidbare Kollateralschäden bezeichnen. Allerdings wurden die US-“Kollateralschäden“ ausgelöst, indem das US-Militär gnadenlos Flächenbombardements ausführt, ohne Rücksicht auf Zivilisten. Wie war das in Vietnam? Erinnert sich noch jemand an den schrecklichen „Bodycount“, als jeder ermordete Zivilist ein Erfolg war? Haben wir die Bilder von dem nackten Mädchen schon vergessen, als die US-Armee großflächig Napalm auf Dörfer abgeworfen hat? Zur Auffrischung des Gedächtnisses.

Oder wie die USA in Jugoslawien und im Irak mit Uranmunition ganze Landstriche unbewohnbar gemacht haben? Solche Bilder gibt es nicht aus der Ukraine-Operation. Eben weil Russland das Land nicht rücksichtslos zerstören will.

Befreiung oder brutaler Angriffskrieg?

Wer also von einem „brutalen“ Angriffskrieg Russlands spricht, missachtet bewusst die Realität. Auch der Beschuss der militärischen Objekte im Hafen von Odessa hat der Stadt keinen Schaden zugefügt und der übrige Hafen ist in seiner Funktion nicht betroffen, wie Kiew selbst vermelden muss. Auf der anderen Seite schießt die ukrainische Armee andauernd direkt in die Zentren von Städten im Osten, von denen sie wissen, dass sie für immer für Kiew verloren sind. Und das seit acht Jahren mit 14.000 Toten. Die Menschen dort fühlen sich wirklich befreit von Kiews Terror, durch die russische Spezialoperation. Im Gegensatz dazu werden die USA in Deutschland immer noch als Befreier gefeiert, nachdem sie beinahe alle deutschen Städte in Schutt und Asche gelegt haben.

Wer sich also etwas Resthirn behalten hat, der sollte erkennen können, wie sehr sich die Befreiung der Ukraine vom Kiewer Terror von dem unterscheidet, wie unsere Eltern von den USA und England „befreit“ worden sind. Auch Stalin hat keine deutschen Städte bombardieren lassen. Ach ja, Rakka in Syrien gibt es nicht mehr, nachdem es von den USA befreit worden ist. Libyen, Irak und eben Vietnam und nicht zu vergessen Nord Korea, wo nach den amerikanischen Befreiungs-Bombardements kein Haus mehr existierte mit mehr als einem Stockwerk. Und dann haben sie die uralten Bewässerungsanlagen kaputt geschmissen und der Hunger kehrte ein. Wenn ich also wählen müsste, von wem ich „befreit“ werden wollte, dann sicher nicht von den USA. Da kann mich auch alle Propaganda aus Kiew und den westlichen Hauptstädten nicht vom Gegenteil überzeugen.

Bild: Sündenbock Russland
Autor: Hartwig HKD
Quelle: flickr.com
Lizenz: CC BY-ND 2.0
Textquelle

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