StartKommentarDie Neue Weltordnung kommt aus dem Osten – Nicht aus dem Westen

Die Neue Weltordnung kommt aus dem Osten – Nicht aus dem Westen

Der Gedanke, dass eine Gruppe westlicher, international agierender Bankiers und Konzerneliten in Kooperation mit den Politkern der führenden Nationen für den Aufstieg jener korrupten und totalitären Mächte in der jüngeren Geschichte verantwortlich ist, mit welchen sich Westeuropa und die USA Jahr(zehnt)e lang in Kriegen und Konflikten befanden, ist für viele Menschen absurd und unvorstellbar.

Von MynePresse

Ebenso, dass die meisten Konflikte, Kriege und Revolutionen der jüngeren Geschichte von diesen Eliten gezielt genutzt und gesteuert wurden und werden, um ein bereits feststehendes Endziel, eine Neue Weltordnung (NWO), zu erreichen.

Die historischen Fakten belegen jedoch, dass dies eine Kontinuität in der jüngeren Geschichte ist.

In ihrem Werk Verborgene Geschichte belegen die beiden schottischen Historiker Jim McGregor und Gerry Docherty, wie eine Gruppe einflussreicher Persönlichkeiten aus dem britischen Weltreich und den USA die Vorarbeiten für die Entstehung des Ersten Weltkrieges legten. Die engen Verbindungen und Kooperationen der Eliten der Entente- und Mittelmächte werden in ihrem nachfolgenden Werk Der Krieg, der nicht enden durfte umfassend abgehandelt und sind eine bewiesene Realität.

Historiker wie Anthony C. SuttonGuido Preparata oder Edwin Black, haben in ihren Werken anhand von Fakten umfassend dargelegt, dass die Nationalsozialisten mit Hilfe eben jener internationalen Eliten an die Macht kommen konnten, welche wiederum auch deren Gegner in den USA und Großbritannien kontrollierten.

Nur wenige Menschen in der deutschen Gesellschaft sahen in Adolf Hitler einen ernstzunehmenden Politiker. Dies änderte sich, als der Fluss gewaltiger Investitionen von inländischen wie auch ausländischen Unternehmen begann. Über den Keppler-Fonds, welcher durch den Keppler-Kreis ins Leben gerufen wurde, einer Interessengruppe mit Verbindungen vor allem in die USA, kamen die Gelder, mit denen die Nazis überhaupt erst an die Macht kommen konnten.

Daneben waren es Unternehmen wie Rockefellers Standard Oil, Ford, General Motors oder IBM, welche die Kriegsbemühungen der Nazis unterstützten.

Ebenso half Prescott Bush, Großvater und Vater zweier US-Präsidenten, in seiner Position als Direktor der Union Banking Corporation,dabei, Gelder für die Nazis vor und während des Krieges zu waschen. Die deswegen eingeleiteten Verfahren wurden eingestellt und heute zählt die Bush-Familie zu den mächtigsten Familien der USA.

Anthony C. Sutton hat anhand von Fakten auch nachgewiesen, dass es westliche Bankiers, Konzerneliten und Politiker waren, durch deren Hilfe die Bolschewiki die Macht in Russland an sich reißen konnten. Es ist ebenfalls eine bewiesene Tatsache, dass während des Kalten Krieges dieselben Eliten mit den Staaten des Warschauer Paktes enge Beziehungen unterhielten und sowohl Kredite wie auch materielle Unterstützungen gaben.

Diese Verbindungen und Kooperation zwischen den westlichen und den östlichen Eliten ist heute zunehmend in Vergessenheit geraten und für manchen ist es schwer vorstellbar, dass der Westen seine Feinde selber geschaffen hat. Tatsache ist jedoch, dass die Regierungen und Eliten der westlichen Feinde genau die selben Interessen und Ziele der Eliten unterstützten und befürworteten. Sie standen nie in einer tatsächlichen Feindschaft zueinander, weswegen es auch nie ein Risiko war, diese zu unterstützen.

Michail Gorbatschow, der Führer der Sowjetunion, dem dessen Zerfall und somit die Schaffung des „neuen Russland“ weitestgehend zugeschrieben werden, ist ein Beispiel dafür, dass hinter dem Vorhang die Eliten aus dem Osten dieselben Interessen in Form einer Neuen Weltordnung und einer zentralisierten globalen Regierung verfolgten, wie es westliche Politiker wie der ehemalige stellvertretende US-Außenminister Strobe Talbott, der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown, der Berater des französischen Präsident Mitterand und „Entdecker“ Macrons Jacques Attali oder der Oligarch Bill Gates taten und weiterhin tun.

In seiner Rede zur Gründung des Internationalen Grünen Kreuzes am 20. April 1993 erklärte Gorbatschow folgendes:

Die sich abzeichnende “Ökologisierung” unserer Zivilisation und die Notwendigkeit eines energischen Handelns im Interesse der gesamten Weltgemeinschaft werden unweigerlich vielfältige politische Konsequenzen haben. Die vielleicht wichtigste von ihnen wird eine allmähliche Veränderung des Status der Vereinten Nationen sein. Sie müssen unweigerlich einige Aspekte einer Weltregierung übernehmen. In der Tat hat dieser Prozess bereits begonnen. Eines Tages wird jedoch die gesamte Struktur der Organisation neu überdacht werden müssen.

Unter dem Titel Perspectives on Global Change (Perspektiven des globalen Wandels) hielt Gorbatschow knapp zwei Jahrzehnte später, im Oktober 2011, eine Rede vor den Studenten des Lafayette College in Easton, Pennsylvania, in welcher er argumentierte, dass eine globale Regierung, getarnt als Global Governance, notwendig sei, um die „Freiheit“ zu sichern:

„Die Chancen, die nach dem Ende des Kalten Krieges bestanden … wurden nicht richtig genutzt. Gleichzeitig haben wir gesehen, dass sich die gesamte Weltlage nicht positiv entwickelt hat. Wir sahen eine Verschlechterung, wo es eine positive Bewegung hin zu einer neuen Weltordnung hätte geben sollen.“

Er fuhr fort:

„Aber wir stehen immer noch vor dem Problem, eine solche Weltordnung aufzubauen. Wir haben Krisen: Wir stehen vor Umweltproblemen, Rückständigkeit und Armut, Nahrungsmittelknappheit. All diese Probleme sind darauf zurückzuführen, dass wir kein System der globalen Governance haben.“

Schließlich sei noch Jim Garrison, Präsident der Gorbatschow Stiftung in den USA, zu erwähnen, welcher 1995 in der San Francisco Weekly ganz direkt ausdrückte, was Gorbatschow mit einer Neuen Weltordnung meinte:

„In den nächsten 20 bis 30 Jahren werden wir mit einer Weltregierung enden. … Das ist unvermeidlich. Es wird passieren und genauso normal werden, eine Beziehung mit dem Rest der Welt zu haben, wie wir sie jetzt haben, wenn man zum Beispiel Kalifornier ist und nach Vermont fährt.“

Wenn wir die heutigen alternativen Medien betrachten, ist es kurios, dass die irreführende Ost-West-Feindschaft derart manifestiert wurde und die vergangene Kooperation von Ost und West in Vergessenheit geraten ist. Viele erkennen in den östlichen Nationen Gegner der Eliten. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Feinde des Westens von den Eliten geschaffen und so lange am Leben erhalten wurden, bis diese ihrem Ziel ein Stück näher gekommen sind. Warum sollte sich dies seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion geändert haben?

Der Osten wird von globalistischen Einflüssen dominiert

Als zu Beginn des Jahres 2022 in Kasachstan die Proteste gegen die kasachische Regierung ausbrachen, wurden darin innerhalb kurzer Zeit westliche Umsturzpläne erkannt. Die Erzählung, dass der Westen respektive die Eliten die östlichen Regierungen stürzen wollen, taucht immer wieder in alternativen Medien und Blogs auf. Und auch wenn es beispielsweise mit dem aus Kasachstan geflohenen Bankier Muchtar Abljasow Interessenten an einem Umsturz in Kasachstan gibt, haben die Eliten keinen Anlass, einen solchen in Kasachstan oder einer anderen östlichen Nation durchzuführen oder zu unterstützen. Grund dafür ist, dass sie seit Jahrzehnten fest im Osten verankert sind!

Bleiben wir bei Kasachstan: Der ehemalige kasachische Präsident Nazarbajew traf 2015 bei einem Besuch in London mit einer Reihe von Eliten, darunter mit dem britischen Bankier Jacob Rothschild, zusammen. 2017 kam es zu einem Treffen der kasachischen Regierung mit der Führung von Rothschild & Co., darunter Klaus Mangold, Giovanni Salvetti und Éric de Rothschild, in dessen Folge die Rothschild Bank zur Beraterin der kasachischen Zentralbank ernannt wurde. Und auch in den anderen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, wozu auch Russland zählt, haben die Rothschilds bis zum Beginn der Kampfhandlungen in der Ukraine offiziell ihre Dienste angeboten. Über die Soros FoundationKazakhstan ist auch der Globalist George Soros in Kasachstan präsent.

Auch die Einflüsse des Weltwirtschaftsforum (WEF) reichen bis weit in den Osten. Im Januar 2020 erfolgte die Ankündigung, ein Zentrum der Vierten Industriellen Revolution in Astana zu eröffnen. Zudem erklärte die kasachische Regierung unter Präsident Tokajew ihre Unterstützung für die Bemühungen zur Bekämpfung des menschengemachten Klimawandels. Ein Jahr später trat auch Russland der Agenda des WEF bei und eröffnete ein Zentrum der Vierten Industriellen Revolution in Moskau. Lassen Sie uns bei dieser Gelegenheit einen näheren Blick auf das heutige Russland unter Präsident Putin werfen.

Es sei daran erinnert, dass westliche Banken Milliarden an Kredite an Russland geliehen und Konzerne wie British Petroleum umfassende Investitionen in Russland getätigt haben. Goldman Sachs half 2011 der russischen Regierung, einen Investmentfond für westliches Kapital einzurichten, während die Bankeliten der Wallstreet sich in einem Beraterkomitee zusammenfanden, welches dabei half, Moskau in ein internationales Finanzzentrum umzugestalten.

2013 wurde Goldman Sachs, wie bereits 1992 unter Boris Jeltzin, zur Wirtschaftsberaterin der russischen Regierung und galt neben JP Morgan 2018 als eine der größten Investmentbanken in Russland. Darüber hinaus sind auch die Einflüsse von Big Pharma auf Russland gut dokumentiert und sowohl Putin als auch die russischen Wirtschaftseliten unterstützen die Agenden der menschengemachten, globalen Erwärmung und der Nachhaltigkeit.

(Wenn Sie sich für die russische Covid-Politik und die Verbindungen zwischen Russland und dem Westen interessieren, empfehle ich Ihnen den in der Nähe von Moskau lebenden Journalisten Riley Waggaman, welcher auf seiner Seite Edward Slavsquat umfassender auf diese Themen eingeht.)

Die östliche Nation, die am offensichtlichsten der globalistischen Agenda folgt, ist mit großem Abstand China. Seien es das Soziale Kreditsystem, die Abriegelungen in Bezug auf Covid-19 oder das Fehlen jeglicher Meinungsfreiheit. Genau wie Russland und Kasachstan ist China eng mit dem WEF verbunden, während die Rothschilds und andere internationale Großbanken in China ihre Geschäfte betreiben und Goldman Sachs eng in die Aktivitäten und Geschäftsvereinbarungen der chinesischen Regierung und deren Unterorganisationen involviert ist. Wie die Rothschilds sind auch die Rockefellers über ihre Rockefeller-Stiftung seit über einem Jahrhundert in China vertreten und machen ihre Einflüsse geltend.

In ihren offiziellen Veröffentlichungen fordert China gemeinsam mit Russland „…die von den Vereinten Nationen betriebene internationale Architektur zu schützen…“ (“…to protect the United Nations-driven international architecture…”) sowie:

Um die Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu beschleunigen, fordern beide Seiten die internationale Gemeinschaft auf, praktische Schritte in Schlüsselbereichen der Zusammenarbeit wie Armutsbekämpfung, Ernährungssicherheit, Impfstoffe und Seuchenbekämpfung, Entwicklungsfinanzierung, Klimawandel, nachhaltige Entwicklung, einschließlich grüner Entwicklung, Industrialisierung, digitale Wirtschaft und Infrastrukturanbindung zu unternehmen.

Es gibt keinen Grund, von einer Feindschaft zwischen Ost und West zu sprechen. Die östlichen Regierungen sind mit genau denselben globalistischen Institutionen verbunden und unterliegen deren Einflüssen wie die westlichen. Die Vorgehensweise, beide Seiten eines Spiels zu kontrollieren, um am Ende als Gewinner hervorzugehen, hat sich nicht geändert. Östliche Nationen wie Russland erhielten von westlichen Bankeliten massive Unterstützung und befinden sich noch immer in enger Kooperation mit diesen.

Warum sollten die Eliten ihrem Feind helfen, wenn sie diesen beseitigen wollen und warum sollten Putin oder Xi Jingping mit den Globalisten kooperieren, wenn diese sie ausschalten wollen? Dies ergibt keinen Sinn, es sei denn, der Osten WILL ein Bestandteil der Neuen Weltordnung sein und es existiert KEINE reale Feindschaft zwischen den beiden Lagern.

Doch zu welchem Zweck präsentieren uns die Eliten einen Konflikt zwischen dem Osten und dem Westen?

Die Schaffung einer Eine-Welt-Währung

Der globalistische Insider Carroll Quigley beschrieb auf Seite 248 in seinem umfassenden Werk Tragödie und Hoffnung eines der Hauptziele der Eliten:

Zusätzlich zu diesen pragmatischen Zielen hatten die Mächte des Finanzkapitals ein anderes, weit gestecktes Ziel, und zwar kein geringeres als die Errichtung eines Systems der weltweiten Finanzkontrolle in privaten Händen, das in der Lage wäre, das politische System eines jeden Landes und die Weltwirtschaft als Ganzes zu regeln.

Dieses System sollte auf feudalistische Weise von den Zentralbanken der Welt kontrolliert werden – und zwar aufgrund geheimer Vereinbarungen, die in regelmäßigen privaten Treffen und Konferenzen festgelegt werden sollten. An der Spitze dieses Systems sollte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel in der Schweiz stehen.

Der BIZ in Basel unterstehen die wichtigsten Zentralbanken der Welt und zu diesem globalen Zentralbankkartell gehören neben der Federal Reserve, der Bank of England, der Europäischen Zentralbank und der Bank of Japan auch die Bank von Russland und die Chinesische Volksbank an. Sie bildet dementsprechend ein hervorragendes System, um eine weltweites System der Finanzkontrolle zu errichten.

Eine mögliche Version dieser finanziellen Kontrolle bildete der Artikel Get Ready for a World Currency (Bereiten Sie sich auf eine Weltwährung vor) des Rothschild-Magazin The Economist aus dem Jahr 1988 ab, welcher eine Welt präsentierte, in der nationale Währungen innerhalb einer Zeitspanne von drei Jahrzehnten durch eine Weltwährung, im Artikel genannt Phoenix, ersetzt wurden. An der Spitze dieses Eine-Welt-Währungssystems steht eine globale Zentralbank, jedoch nicht nach Vorbild der BIZ, sondern des Internationalen Währungsfonds (IWF).

In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg sind zunehmend mehr Beweise und Fakten um die Hilfestellung der BIZ bei der Finanzierung der nationalsozialistischen Kriegsmaschine vor und während des Krieges an die Öffentlichkeit gelangt. Diese Zusammenarbeit umfassend beschrieben hat der Journalist Gian Trepp in seinem Werk Bankgeschäfte mit dem Feind und es ist eine nachvollziehbare Folge ihrer Politik, dass die BIZ nach dem Krieg in den Hintergrund treten musste und neue, globale Institutionen wie der IWF von da an in die Blicke der Öffentlichkeit traten. Von Seiten der Eliten ist deutlich erkennbar, dass sie von der BIZ an der Spitze eines derartigen Kontrollsystems auf den IWF umgeschwenkt sind, wie im The Economist-Artikel angedeutet wurde.

Seit Jahren fordern Globalisten wie Mohamed El-Erian offen, dass über den Korb der Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF ein globales Währungssystem geschaffen werden soll und vertreten ganz offen die Version des The Economist-Artikels aus dem Jahr 1988. Auch innerhalb des WEF wird diese Idee unterstützt und in Artikel XXII der Articles of Agreement des IWF verpflichten sich alle Mitgliedsländer „die SZR zur Hauptreservewährung im internationalen Währungssystem zu machen.” (“making the special drawing right the principal reserve asset in the international monetary system.”). Tatsächlich wird seit Jahren innerhalb des IWF offen über Alternativen zum Dollar wie auch spätestens seit dem Jahr 2000 offen über die Schaffung einer globalen Währungdiskutiert.

Das Chatham House, das britische Pendant zum US-amerikanischen Council on Foreign Relations, welches bei der Schaffung der SZR behilflich war, hat in seinem Papier Gold, the SDR, and Other Matters eine Ablösung des US-Dollars als Weltreservewährung durch mit Gold gedeckte SZR vorgeschlagen. Dabei wird innerhalb des Papiers auf einen Artikel von Catherine Schneck von der University of Glasgow mit dem Titel Adding Gold to the Valuation of the SDR verwiesen, welcher in dieselbe Richtung lenkt.

Die westlichen Eliten unterstützen offen die Schaffung eines neuen, globalen Währungssystems, ebenso wie die Regierungen des Ostens, welche wie die westlichen Mitglieder des IWF sind und der globalistischen Agenda mindestens genauso behilflich sind. So bekundete beispielsweise China seine Unterstützung des Ausbaus der SZR zu einer neuen globalen Reservewährung unter Führung des IWF im Jahr 2009.

Zhou Xiaochuan, von 2002 bis 2018 Gouverneur der Chinesischen Volksbank, Mitglied des Board of Directors der BIZ sowie, wie sein Nachfolger Yi GangMitglied der Group of Thirty, schlug in seinem Papier Reform The International Monetary System in dieselbe Kerbe wie das Chatham House ein: Die Schaffung eines Edelmetallstandards sowie den Ausbau der SZR zu einer globalen Währung.

China hatte sich in den letzten Dekaden massiv mit Dollars verschuldet und hat zu seiner ursprünglich minimalen Verschuldung Billionen an Schulden aufgebaut, welche eine Voraussetzung für die Aufnahme des Renminbi in den Korb der SZR war, was 2016 auch geschah.

Des Weiteren unterstützt auch Russland die Agenda. Im Jahr 2009 forderten Putin und der Kreml im Vorfeld der G20-Konferenz offen, dass der IWF eine neue Reservewährung auf Basis der SZR schaffen solle. Kurze Zeit zuvor forderte bereits der kasachische Präsident Nazarbajew„eine einheitliche Weltwährung als mögliche Lösung für die derzeitigen Finanzturbulenzen“ („…a single global currency as a potential solution for the current financial turmoil.“) welche „unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen steht“ („under the aegis of the United Nations“).

Die BRICS, welche weitestgehend als Gegenstück zum westlichen Bündnis unter Führung der USA gesehen werden und neben Russland und China auch Brasilien, Indien und Südafrika umfassen, erklärten 2013 während ihres fünften Treffens in Durban unter Punkt 13:

Wir unterstützen die Reform und Verbesserung des internationalen Währungssystems, wobei ein internationales Reservewährungssystem auf breiter Basis für Stabilität und Sicherheit sorgen soll. Wir begrüßen die Diskussion über die Rolle der SZR im bestehenden internationalen Währungssystem, einschließlich der Zusammensetzung des SZR-Währungskorbs. Wir unterstützen den IWF dabei, seinen Überwachungsrahmen stärker zu integrieren und unparteiischer zu gestalten.

Die östlichen Regierungen stehen in ihren Forderungen nach einer neuen globalen (Reserve-)Währung Seite an Seite mit den Forderungen der westlichen Eliten und den von ihnen kontrollierten Regierungen. Was die Eliten abhält, dass von ihnen propagierte System zu etablieren, ist der Weltreservewährungsstatus des US-Dollars. Erst, wenn dieser diesen Status verliert, entsteht ein Vakuum, in welchem die Eliten mit Unterstützung der Regierungen aus West und Ost eine neue, globale Reservewährung unter Kontrolle des IWF positionieren und etablieren können.

Der globalistische Frontmann George Soros sagte bereits im Jahr 2009, dass China eine bedeutendere Rolle beim IWF einnehmen werde, während die USA an Bedeutung verlieren und die Welt sich vom US-Dollar abwenden würde. In seinen acht Vorhersagen für das Jahr 2030 erklärt das WEF unter Punkt 2, dass die USA nicht länger die führende Supermacht sein werde. Diese Aussagen offenbaren, dass die Eliten um den Verlust des Status der USA als Weltmacht und des Dollar als Weltreservewährung wissen. Wir sollten uns nun fragen, wie die Eliten beabsichtigen, ein neues, globales Finanz- und Währungssystem zu etablieren. Dazu sollten wir den folgenden Gedankengang beachten:

In den vergangenen Jahrzehnten wurden große Teile der westlichen Produktion in Länder wie China oder Indien verlagert. Dies erschuf massive Abhängigkeiten von diesen wirtschaftlichen Schwergewichten, welche den Eliten nicht entgangen sein können und infolge der Covid-Restriktionen und den dadurch verursachten Lieferkettenengpässen endgültig sichtbar geworden sind. Wenn diese Länder nun beginnen, den US-Dollar aus ihrem Handel zu verbannen, werden ihre Handelspartner dem zwangsläufig folgen müssen, wenn sie weiterhin Waren und Dienstleistungen beziehen wollen, was im Umkehrschluss zur Abstoßung von Billionen von Dollar an den internationalen Märkten und der Rückführung dieser in die USA führen wird.

Der Handelskrieg zwischen den USA und China, eine mögliche chinesische Invasion Taiwans mit entsprechender Gegenreaktion der USA und des Westens wie auch die aktuelle Sanktionspolitik des Westens gegenüber Russland können als Katalysatoren betrachtet werden, um eine endgültige Abkehr vom US-Dollar zu begründen. Die Folge wird ein hyperinflationärer Kollaps der US-Wirtschaft sein, während der Status der Weltreservewährung nicht mehr besetzt sein wird. Russland, China und weitere Nationen und Organisationen werden ihre bisherigen Forderungen wiederholen und ein neues, globales Währungssystem auf (provisorischer) Basis der Sonderziehungsrechte des IWF implementieren.

Und wenn es eine Weltwährung gibt, dann ist eine Weltregierung auch nicht mehr weit.

Conclusio

Im letzten Jahrzehnt haben sich viele der Idee hingegeben, dass die Politiker des Ostens eine Alternative zum System der Eliten bilden würden. Im Verhalten Putins, Xis, Nazarbajews und anderer östlicher Staatsoberhäupter und Politiker ist eine  antiglobalistische Stoßrichtung jedoch in keiner Weise erkennbar. Sie alle unterstützten die Agenda der Eliten und sind ganz offen sichtbar selbst ein Teil dieser Gruppierung. Es ist an der Zeit, dass die Menschen erkennen, dass bloßer Rhetorik nichts beizumessen ist und die Wahrheit viel eher lautet: Die Neue Weltordnung wird aus dem Osten kommen und der Zusammenbruch der USA wird der endgültige Wegbereiter für diese sein.

Seien Sie stets vorsichtig, wenn Sie politischen Führern vertrauen. Achten Sie mehr auf deren Taten als auf deren Worte und bedenken Sie: Diese Menschen wären nie an diese Positionen gelangt, wenn sie nicht den Charakterzügen der Eliten entsprechen würden. Außerdem wären sie auch nicht mehr am Leben oder würden zumindest härteren politischen, medialen und wirtschaftlichen Schlägen ausgesetzt sein, wenn sie der globalistischen Agenda widerstreben würden.

Bild: Mit Papas Geld gekauft (Symbolbild)
Autor: Sascha Hoffmann
Quelle: pixabay.com
Lizenz: public domain
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