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Das Mittel ohne Nebenwirkungen

„Wenn behauptet wird, dass eine Substanz keine Nebenwirkung zeigt, so besteht der dringende Verdacht, dass sie auch keine Hauptwirkung hat.“
                                                                                                    — Gustav Kuschinsky

 

Das alle wirksamen Medikamente Nebenwirkungen haben, ist vermutlich so ziemlich jedem Pharmakologen bewusst, es hat mitunter den Character einer selbst dem Laien vertrauten Binse.

Von Llarian

Was den weltbekannten, selbsternannten Virologen, Epidemiologen und Pharmezeuten ehrenhalber, Dr. Karl Lauterbach, nicht daran hinderte die „Impfung“ gegen Corona wiederholt als nebenwirkungsfrei(!) zu bezeichnen, beispielsweise hier. Natürlich könnte es sein, dass Lauterbach einfach davon ausgegangen ist, dass der Stoff auch hauptwirkungsfrei ist (was man wohl inzwischen mit einiger Berechtigung durchaus unterstellen kann), aber viel wahrscheinlicher ist es wohl eher, dass der gute Mann eben nicht nur in seiner Eigenschaft als Epidemiologe ein Hochstapler ist und seine Qualifikation als Arzt von ähnlicher Qualität rührt.

Was, nebenbei bemerkt, seine Anhängerschaft nicht an ihm zweifeln lässt, erklärt sie schlicht die eher unerwünschten Reaktionen auf die „Impfung“ als „Impfreaktion“ was aber keinesfalls mit einer Nebenwirkung zu verwechseln sei. Naja gut, unter dieser interessanten Betrachtung sind die Opfer von Thalidomid auch nur an Einnahmereaktionen und nicht an einer Nebenwirkung gestorben, aber wer wird schon Konsistenz erwarten?

Sei dem wie es will, es lohnt sich auf jeden Fall mal reinzuschauen, wie gut der Stoff denn nun tatsächlich dasteht. Auch wenn das Gesundheitsministerium sich letzte Woche voll blamierte und auf Twitter deutlich machte, dass sie nicht zwischen Nebenwirkung pro Dosis und Nebenwirkung pro Person unterscheiden können, so blieb am Ende die Zahl des PEI, das als Korrektur zu den (falschen) Aussagen des Gesundheitsministeriums gepostet wurde, unwidersprochen stehen. Und diese Zahl hat es in sich: Das PEI geht derzeit von einer schweren Nebenwirkung auf 5000 Impfdosen(!) aus.

Das bedeutet, da nach den Ideen des Bundesgesundheitsministers jeder bereits mindestens zwei „Impfungen“ und mindestens einen „Booster“ erhalten haben sollte, das Risiko einer schweren Impfnebenwirkung von knapp 1:1666 oder über den Daumen mindestens ein halbes Promille. Und das sind keine kleinen Nebenwirkungen, die sich vielleicht Lieschen Müller vorstellt, das sind schwere, gesundheitliche Probleme wie Myokardinfarkte, Schlaganfälle, Thrombosen, und noch allerlei mehr solche lustige Dinge. Und vor allem alles Dinge, die wirklich lebensbedrohlich sind (daher rührt auch der Begriff der schweren(!) Nebenwirkung). Und wir setzen noch einen drauf: Das sind gerade mal die gemeldeten Fälle.

Man geht bei der Meldung von Nebenwirkungen bei Medikamenten von einem so genannten Underreporting um den Faktor fünf bis zwanzig aus. Das bedeutet, dass selbst im besten Fall nur jede fünfte schwere Nebenwirkung überhaupt berichtet wird, bzw. mit dem Impfstoff in Verbindung gebracht wird. Wenn jemand mit 50 einen Schlaganfall erleidet, denken die wenigsten Ärzte an einen Impfstoff und den Zusammenhang zu belegen, ist erst recht schwer.

Bei Toten ist es noch deutlich schlimmer, denn in Deutschland wird kaum autopsiert. Nimmt man das noch herein haben wir das Risiko für einen dreifach Geimpften (zweimal Basis, einmal Booster) bei fast 2,5 Promille. Promille klingt nach wenig. Es ist gigantisch groß. Und es wirft ein sehr dunkles Licht auf die bisher unerklärte Übersterblichkeit von 2021, die sich auch in jüngeren Altersgruppen deutlich zeigt.

Setzen wir die Zahlen mal in Perspektive. Bayer brachte 1997 den Wirkstoff Cerivastatin unter dem Handelsnamen Lipobay auf den Markt. Drei Jahre nach der Zulassung kommt es zu ersten, direkt mit dem Medikament assoziierten Todesfällen. Im Jahr 2001 wird Lipobay vom Markt genommen. (Kurioses Randdetails: Noch im Jahr 2000 wurden Studien zum Risiko von Lipobay durchgeführt, die keine Gefährlichkeit ermitteln konnten.

Mit an diesen Studien beteiligt, die keine gefährlichen Nebenwirkungen finden konnten, war ein gewisser Professor Karl Lauterbach, der dafür erhebliche Drittmittel von Bayer erwerben konnte.) Von den 700.000 Patienten in den USA, die das Medikament erhielten, erlitten 385 eine schwere Nebenwirkung in Form von Muskelauflösung, 31 Patienten starben (weltweit noch 21 mehr). Das entspricht einer sogenannten „seltenen“ Nebenwirkung mit einem Risiko von ungefähr 1:1800 (oha!).

Das sind erstaunlicherweise recht ähnliche Zahlen. Wenn auch mit zwei ganz entscheidenden Unterschieden: Zum einen war die Nebenwirkung von Lipobay vergleichsweise gut zu beobachten, Muskelauflösung kommt in freier Wildbahn (im Unterschied zu Myokarditis und Thrombosen) nur außerordentlich selten vor, die Zuordnung war entsprechend einfach und das oben erwähnte Underreporting fällt deutlich geringer aus. Weit wichtiger aber: Lipobay ging als gewaltiger Medizinskandal in die Geschichte ein. Bayer musste über eine Milliarde Dollar an ein Konglomerat von etwas mehr als 3000 Geschädigten zahlen, und das obwohl Bayer deutlich bessere Zulassungsstudien vorlegen konnte als für die derzeitige „Impfung“ vorliegen.

Nun wird Pfizer das sicher nicht tun. Man hat sich in Geheimverhandlungen von nahezu allen westlichen Regierungen umfangreiche Haftungsausschlüsse garantieren lassen (warum eigentlich, wenn das Zeug doch so sicher ist?).

Unterm Strich stellt sich heraus, dass das Zeug, selbst unabhängig von seiner fragwürdigen Schutzwirkung, echt(!) gefährlich ist. Und zwar so gefährlich, dass man es, wenn es ein „normales“ Medikament wäre, sofort und ohne Diskussion vom Markt nehmen würde.

Natürlich gibt es auch andere Medikamente, die in der Liga spielen. Krebsmedikamente beispielsweise. Oder starke Schmerzmittel. Mit dem kleinen Unterschied, dass die riesenlange Beipackzettel aufweisen und Ärzte sich lange Zeit nehmen müssen, um die Patienten über die Nebenwirkungen und Gefahren intensiv aufzuklären. Das Morphium gefährlich ist, hat sich inzwischen recht gut herumgesprochen. Bei der Corona-Impfung scheint das alles nicht wichtig, die Beipackzettel gibt es zwar, aber sie werden behandelt wie eine Unterschrift zur Datenverarbeitung.

Impfen sollen demnächst Apotheker, teilweise wird diskutiert in Einkaufszentren „nebenbei“ zu impfen. Und in Schulen sollen demnächst dann Schüler, die nicht einmal ein Bier trinken dürfen, weil sie die Folgen des Alkohols noch nicht abschätzen können, sich gegen den Willen ihrer Eltern mal ebenso nebenbei impfen lassen. Ein totaler Irrsinn, wenn man drüber nachdenkt.

Dabei geht es nicht einmal darum einem die „Impfung“ zu verleiden. Wer möchte, soll das gerne tun. Es gibt so etwas wie menschliche Selbstverantwortung. Dieser Autor beispielsweise nimmt jeden Tag 5.000 Einheiten Vitamin D zu sich (im Winter 10.000). Das ist das mehr als sechsfache der vom Bundesgesundheitsamt vorgeschlagenen Maximaldosis. Und laut Aussage der Ministerialen ausgesprochen gefährlich und überdosiert. Aber die Folgen muss man dann selber tragen. Der Schuh wird erst dann draus, wenn man das eigenen Verhalten von anderen verlangt.

Und hier wird es dann auch richtig asozial. Noch vor weniger als zwei Jahren „verbeugte“ sich die Republik vor ihrem Pflegepersonal, dass selbst in schwierigen Zeiten die Gesundheitsfürsorge aufrecht erhielt und unter großen persönlichen Opfern das Gesundheitswesen am Leben hielt. Man sollte klatschen für die Angehörigen der Gesundheitsberufe.

Mehr Geld wäre denen sicher lieber gewesen, aber billig sind die Deutschen in der Beziehung schon immer gewesen, Klatschen ist günstiger als mehr Geld für die Krankenschwester zu bezahlen. Und mit welcher Asozialität gehen heute die selben Leute dahin und finden es völlig normal jemandem den Job zu rauben, weil der ein solches Risiko nicht eingehen will? Ein Risiko das für die betreffende Person möglicherweise nahezu keinem Nutzen gegenüber steht (denn junge Menschen sterben nicht an Corona, an den aktuellen Varianten schon mal gar nicht).

Schlusskommentar: In meinen Augen ist die Corona-„Impfung“ nicht weniger als der größte, medizinische Skandal der Geschichte. Ein Mittel von fragwürdigem Nutzen, einer sehr großen Gefährlichkeit, wird mit Zwangsmitteln und massivster Propaganda in eine Bevölkerung eingebracht, unter gleichzeitigem Freistellen der Haftung für die Beteiligten. Das kann man nicht erfinden, das ist für sich schon unglaublich. Und hätte Dan Brown vor fünf Jahren ein Buch darüber geschrieben, man hätte ihm vorgeworfen, dass er völlig übertreibt und jenseits der Realität erzählt.

Aber die Geschichte ist ja noch nicht zu Ende: Selbst wenn man unterstellt, dass das Zeug wirken würde (for the sake of argument), so räumen ja selbst die größten Befürworter ein, dass es nicht länger als wenige Monate schützen soll. Entsprechend braucht man mindestens(!) zwei“Booster“ pro Jahr. Und die werden nicht besser verträglich, wenn man nach anekdotischer Evidenz schaut, dann sieht man eher nur Beispiele von deutlich schlechterem Vertragen.

Wenn nun jeder „Booster“, ohne Berücksichtigung des Underreporting, ein Risiko von 1:5000 auf eine schwere Nebenwirkung mitbringt, dann sind das auf nur 50 Jahre menschlichen Lebens ein Risiko von 1:50(!). Mit Underreporting mindestens 1:10. D.h. nichts anderes als das die Lauterbachpsychose nichts anderes bedeutet, als sein Leben lang einen Lappen zu tragen und ein wenigsten zehn prozentiges Risiko einer Myokarditis oder einer tiefen Venenthrombose auf sich zu nehmen. Wenn jemand wirklich so dumm wäre auf Lauterbach zu hören, bzw. wenn Lauterbach mit seinen Zwangsvorstellungen durchkommt, dann würde jeder einzelne mehrere Lebensjahre verlieren. Da ist das Wort Skandal schlicht zu klein für.

Und irgendwann kann man sich auch nicht mehr auf Unwissen, einen Informationsnotstand oder auf Inkompetenz berufen, irgendwann wird das Wissen um solche Zahlen und das Insistieren darauf auch noch Kinder damit zu behandeln, zum Verbrechen. Und sollte auch genau so behandelt werden. Es steht jedem frei beim PEI nachzuprüfen, ob ich mir die Zahlen ausgedacht habe. Aber unter der Prämisse, dass ich das nicht habe (und das habe ich nicht), so wird ein jeder schuldig, der davon Kenntnis hat und dem noch das Wort redet. Es gibt immer zwei Arten von Verbrechern: Die, die ein Verbrechen begehen und die, die sie dabei unterstützen.

Bild: Lass uns Geld verdienen mit der Impfung
Autor: Gerd Altmann
Quelle: pixabay.com
Lizenz: public domain
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